Epigenomische Technologien ermöglichen es Wirkstoffforschenden, die Regulierung der Genaktivität zu untersuchen, und liefern damit möglicherweise Erkenntnisse, die DNA-Sequenzierungen und Messungen der RNA-Expression allein nicht bieten. Ein GEN-eBook untersucht, wie diese Erkenntnisse mehrere Phasen der Wirkstoffforschung und -entwicklung unterstützen können.

Das eBook behandelt den Einsatz epigenomischer Profilierung zur Identifizierung und Validierung potenzieller therapeutischer Zielstrukturen, zur Untersuchung der Wirkungsweise von Arzneimitteln, zur Erforschung von Therapieresistenzen und zur Optimierung von Therapien. Außerdem werden neue Ansätze wie gezielte Proteinabbauer erörtert, darunter PROTACs und molekulare Klebstoffe.

Zu den vorgestellten Technologien zählt CUT&RUN, eine Methode zur Chromatin-Kartierung, die als Werkzeug zur Untersuchung der regulatorischen Mechanismen hinter der Genexpression dargestellt wird. Anhand von Experteneinschätzungen und Fallstudien zeigt die Veröffentlichung, wie epigenomische Ansätze Forschenden dabei helfen können, biologische Prozesse und therapeutische Reaktionen zu charakterisieren.

Die Ressource richtet sich an Personen, die in der Zielstrukturfindung, der translationalen Forschung und der Therapieentwicklung tätig sind, und erläutert, wie epigenomische Werkzeuge Forschungs- und Entwicklungsentscheidungen unterstützen können.

Quellen: GEN - Genetic Engineering and Biotechnology News.